Unsere Skireise nach Reit im Winkl 2012

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

 

 

Tagebuch


Dienstag, 17.Januar 2012
Am Dienstag, den 17.Januar, sind wir mit dem Zug losgefahren. Wir mussten sehr früh aufstehen, sogar früher als sonst. In Ahrensburg hat sich ein Teil von uns getroffen: Saskia, Paoula, Anna, Jasmin, Fowzarn, Sinan, Marieke und Manuela sowie Tanja. In Hamburg auf dem Hauptbahnhof trafen sich die anderen: Elijah, Miguel, Jonas, Marie-Sophie, Cornelious und Verena. Jochen ist zum Glück am Freitag schon mit dem Bus vorgefahren und hat unser Gepäck, unsere Skiausrüstung, Spiele, Geschirr, Schlitten und Poporutschen mitgenommen. Als wir in der Bahn losgefahren waren, haben wir erstmal unser Essen ausgepackt und gegessen. Die Zugfahrt war richtig lang. Wir haben es aber gut ausgehalten. Wir haben gegessen, getrunken, Uno und Mensch-Ärger-Dich-nicht und Mau-Mau gespielt und viel Musik gehört. Endlich sind wir in Bayern angekommen. Mit einem Bus mussten wir noch weiter fahren. Als wir im Reit im Winkl ankamen, haben wir Jochen an der Bushaltestelle gesehen. Alle zusammen sind wir zu unserem Haus gegangen und haben unsere Zimmer gesucht. An jeder Tür hing ein Foto, so dass wir genau wussten, wo unsere Zimmer sind. Noch bei Tageslicht sind wir spazieren gegangen. Wir haben uns den Ort angesehen und den Rodelberg.  Nach dem Spaziergang haben wir die Koffer ausgepackt. Danach gab es Abendessen: eine Gemüsesuppe, Kartoffelbrei mit Fischstäbchen. Als Nachtisch gab es Schokopudding mit einer Kuh. Das war echt lecker. Es gab noch eine Geschichte. Tanja hat angefangen, die Geschichte vom Sams vorzulesen. Dann sind alle Kinder ins Bett gegangen.


Mittwoch, 18.Januar 2012
Am Mittwoch haben wir nach dem Frühstück uns alle umgezogen und unsere Skikleidung angezogen. Jeder von uns hat ein Paar Ski be-kommen und wir sind zu den Loipen gegangen. Wir mussten uns aufwärmen. Erst haben wir mit einem Fuß einen Ski ausprobiert, später zwei. Wir mussten den Käfer üben, um gut aufzustehen. Mit zwei Ski konnten wir gut gleiten und haben einen Spruch gesagt: „Ich kann Ski fahren“. Die Sonne schien und wir haben uns die Berge angesehen. Mittags haben wir Müsli und Obst gegessen. Danach war eine kleine Mittagsruhe. Am Nachmittag waren wir auf dem Rodelberg. Alle sind den Berg runtergefahren: mit Schlitten, Poporutschen, Reifen, roter Blitz. Einen Dreierbob haben wir auch gebaut. Als die Sonne unter-gegangen war, sind wir zurück ins Haus gegangen und haben uns alle geduscht. Zum Abendessen gab es Tomatensuppe, Nudelauflauf und Vanillepudding mit einem Euro. Danach haben wir ein paar Spiele gespielt und die Geschichte vom Sams weiter gehört. Müde sind wir ins Bett gefallen.

Donnerstag, 19.Januar 2012
Am Donnerstagmorgen sahen wir mit Schrecken den Regen draußen. Wir haben erstmal in Ruhe gefrühstückt und die Gusti hat gesagt, Regen gäbe es hier nicht, weil wir in einem Schneeloch wohnen. Also sind wir nach dem Frühstück nach draußen gegangen und haben unsere Ski mitgenommen. Wir haben unser Aufwärmtraining diesmal mit Tanja gemacht. Nach dem Aufwärmtraining haben wir viele Sterne mit den Skiern gemacht. Das war sogar im tiefen Schnee. Danach sind wir wieder in die Loipen gegangen und mussten durch Tore hindurch. Das haben fast alle geschafft. Tanja hat wieder kräftig gefilmt. Leider hat es so doll geregnet, dass wir eher ins Haus mussten. Wir haben dann Spiele gespielt: Twister, Uno, Solo, Skippo, Bleyblade und wir haben gemalt. Vor dem Mittagessen gab es eine Besprechung. Da es draußen weiter regnen sollte, durften wir entscheiden, ob wir am Nachmittag Kegeln gehen wollen oder ins Schwimmbad. Kegeln wollten Jonas, Marie-Sophie, Miguel, Elijah, Cornelious und Jochen und Manuela. Schwimmen wollte Sinan, Gina, Fowzarn, Anna, Jasmin, Paoula, Saskia, Marieke, Tanja und Verena. Zum Mittagessen gab es wieder leckeres Müsli mit viel Obst. Es gab auch wieder eine  Mittagspause. Am Nachmittag ging es dann in zwei Gruppen los. Zum Abendessen haben sich alle wieder im Haus getroffen. Es gab zuerst eine Möhrensuppe mit Sahne, danach gab es Leberkäse mit scharfen Kartoffelsalat und Erdbeerpudding mit Schokostreuseln. Nach dem Essen gingen alle in unseren Aufenthaltsraum (auch Küche genannt) und haben Tagebuch geschrieben. Viele haben dabei gemalt oder gegackert und gekuschelt. Danach durften wir noch ein bisschen länger spielen, da wir am nächsten Tag, am Freitag, ein wenig später frühstücken wollten. Die Geschichte vom Sams wurde natürlich auch weiter gelesen. Gute Nacht!

Freitag, 20.Januar 2012
Am Freitag durften wir länger schlafen. Einige haben auch länger geschlafen, andere waren trotzdem früh wach. Zum Glück hat es den ganzen Tag geschneit. Nach dem Frühstück haben wir unsere Ski-kleidung angezogen und sind auf unsere Loipen gegangen. Als Aufwärmübung mussten wir diesmal über Stangen springen. Das war ein richtiges Aufwärmhüpfen. Danach sind alle in den kleinen Loipen Ski gefahren. Es schneite immer mehr und die Schneeflocken flogen uns sogar in die Augen. Es war windig. Es war ziemlich kalt im Gesicht. Wir haben uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Die einen sind auf die „8“ gegangen, die anderen auf die „0“. Die „8“ er haben dann aber die „0“ genommen und die „0“er haben lieber Schneemänner gebaut. Für die Skifahrer war es wirklich anstrengend und kalt. Alle haben sich durchgekämpft. Manche waren sogar am Fluchen „ich mag keinen Schnee“. Die Skigruppe ist sogar einen kleinen Berg herunter gefahren ohne dass jemand hingefallen ist. Das gab es laut Jochen noch nie !!! Die Schneemannbauer haben tapfer auf uns gewartet. Es gab die erste Schneeballschlacht. Als wir wieder im Haus waren, gab es wieder Müsli mit Obst. Die Mittagspause war ruhig. Danach konnten wir leider nicht Schlitten fahren gehen, der Schnee war „zu dick“ und zu „pappig“ oder besser zu klebrig. Also sind wir raus und haben viele Schneemänner gebaut. Auch einen Schneehasen entstand und ein Schneeteddy. Zum Schluss sind wir auf den großen Schneehügel - eigentlich ein Eisberg - geklettert und sind wieder heruntergerutscht. Cornelious hat erst einen ganz kleinen, später noch zwei andere ferngesteuerte Hubschrauber gesehen. Einer ist abgestürzt. Nach dem Duschen haben wir Karten an unsere Klassen geschrieben und gespielt. Dann ging es zum Abendessen. Es gab eine besondere Suppe: Griesknödel. Als Hauptgang gab es etwas Bayrisches: Fleischpflänzerl mit selbst gemachten Spätzl und Gurken und Paprika. Wir hatten wie immer kleine Löffel auf dem Tisch liegen und erwarteten einen Pudding - es gab aber leider nur Eis. Das hat keiner mit Löffel gegessen... Dann war wieder Tagebuch- und Spielezeit. Das Twisterspiel ist am beliebtesten. Man muss sich tüchtig verrenken und manche hatten sogar Knoten in Armen und Beinen. Die Vorlesezeit durfte natürlich mit Tanja auch nicht fehlen. Gut`s Nächtle! 

Samstag, 21.Januar 2012
Am Samstag sind wir nach dem Frühstück raus gegangen und haben Berge von neuem Schnee entdeckt. Alles war zugeschneit. Unsere Loipen konnten wir nicht wieder finden. Deswegen haben wir versucht, im Tiefschnee eigene Loipen zu ziehen. Das hat nicht gut geklappt. Selbst Jochen gab auf. Deswegen haben wir uns wieder in unsere Skigruppen vom Vortag sortiert und sind mit den Skiern losgefahren. Die Nullergruppe hat ihre Runde diesmal geschafft. Wir haben uns tapfer durchgekämpft. Das war toll. Fowzarn war zu schnell und ist deshalb mit Tanja vorausgelaufen. Die Achtergruppe hat auch ihre große Runde geschafft. Trotz Schnee  und Wind im Gesicht haben sich auch hier alle durchgekämpft. Wir sind sogar einen extra Berg hinuntergefahren. Keiner ist hingefallen. Leider war es sehr anstrengend, den Berg wieder hoch zugehen - und das mit Skiern! Alle haben sich durchgeboxt. Als alle wieder im Haus waren, haben wir wieder unsere leckeres Obst- Müsli zubereitet und gegessen und uns in den Zimmern ein wenig ausgeruht. Nach der Mittagspause gab es eine große Besprechung. Jochen hat 4 Angebote vorgeschlagen: Schneemann bauen, Schlitten fahren, Wandern gehen und Ski fahren. Wandern gehen und Ski fahren wollte keiner. Zum Schlitten fahren auf den großen Rodelberg gingen: Elijah, Jochen, Fowzarn, Sinan, Cornelious, Jasmin, Anna, Tanja und Marieke. Schneemänner und Labyrinthe sowie ein ganz großes Haus mit vielen Zimmern haben Gina, Marie-Sophie, Paoula, Saskia, Jonas, Miguel, Manuela und Verena gebaut. Miguel hat eine Höhle gebaut, Saskia ein Sofa, Paoula einen Schneemannberg mit Verena und Gina und Marie-Spohie haben eine große Wohnung gebaut. Den großen Schneeberg haben wir auch noch erklommen und sind mit den Poporutschern runtergerutscht. Gina und Paoula sind einmal mit ihren Schuhen im tiefen Schnee stecken geblieben. Mit viel Mühe haben wir sie wieder ausgebuddelt. Die Schlittenfahrer hatten eine Menge Spaß und mussten sogar einen weiten Fußweg in Kauf nehmen. Gerade noch rechtzeitig zum Abend-essen sind sie zurück gekommen. Zum Abendessen gab es Erbsensuppe, Milchreis mit Zimt und Zucker und zum Nachtisch gab es für jeden zwei Waffelherzen mit Puderzuckerschnee und Pfirsichstückchen. Da wir alle ziemlich k.o. vom Tag waren, haben wir nur noch die Geschichte gehört und kein Tagebuch mehr geschrieben. Das sollte am nächsten Morgen passieren.

Sonntag, 22.Januar 2012
Am Sonntag haben wir versucht, uns mehr Zeit für das Frühstücken zu lassen. Es gab Apfelkuchen und Saft und die leckeren Brötchen sowie Kakao. Danach haben wir uns zum Tagebuchschreiben getroffen. Dann ging es wieder raus zum Skifahren. Dieses Mal durften wir zum ersten Mal die Skistöcker ausprobieren. Zuerst hat Jochen uns gezeigt wie wir mit den Stöcken umgehen. Dann haben wir sie zusammen mit den Skiern ausprobiert. Das war gar nicht so einfach. Wir haben zuerst in unseren frisch gespurten Übungsloipen geübt. Danach haben wir uns wieder in zwei Gruppen aufgeteilt. Die einen sind mit Stöcken die große Neun gefahren, Fowzarn ist allein mit Tanja die Acht gefahren ohne hinzufallen und die anderen haben eine kleine Null eifrig bewältigt. Glücklich und bollestolz kamen wir wieder zurück ins Haus. Nach täglichen Obst-Müsli gab es die übliche Mittagspause. Dieses Mal haben sogar einige geschlafen. Um drei Uhr gab es eine Besprechung in großer Runde. Jochen verkündete uns, dass wir am Nachmittag eine Winter-Olympiade vorhatten. Es gab drei Gruppen: die gelbe Gruppe war Asien mit Jasmin, Paoula, Marie-Sophie, Cornelious und Marieke. Die rote Gruppe war Amerika mit Anna, Gina, Jonas, Fowzarn und Verena. Die grüne Gruppe war Australien mit Miguel, Elijah, Saskia, Sinan und Manuela. Jochen war der Oberschiedsrichter und Spielleiter, Tanja war die Kamerafrau. Im Schnee mussten uns zuerst einen Spruch für unsere Gruppe überlegen. Gelb/ Asien: „Gelb, gelb, gelb - Indien ist der Held“. Rot/ Amerika: „Amerika, Amerika, die Sieger ja, die sind schon da“. Grün/Australien : „Hurra, Hurra, wir sind alle da. Sieg, Sieg, Sieg - Australia“. Wir mussten viele verschiedene Aufgaben erfüllen: Biathlon, Löffel-Tennsiball-Laufen, Slalom, den größten Schneeberg bauen, Tauziehen, durch den Reifen in den tiefen Schnee springen und Fahne auf den Megaberg stellen und wieder herunter holen. Alle haben alles gegeben. Mit Spannung wurde die Auswertung am Abend erwartet. Bis dahin mussten sich alle duschen, hübsch machen und waren hungrig geworden.  Unseren Essensraum durften wir zuerst nicht aufsuchen, sondern haben uns alle davor versammelt und sind dann gemeinsam hineingegangen. Der Raum war festlich geschmückt mit Girlanden und Glitzerketten. Auf den Tischen standen für jeden von uns gelb-rote Fruchtcocktails mit Obstspießen. Lecker-schmecker. Es gab eine indonesische Suppe mit kleinen Kartoffelchips. Als Hauptspeise gab es Semmelknödel und Kartoffelknödel mit Gulasch. Vor dem Nachtisch hat Oma Gusti alle Lichter ausgemacht. Sie kam dann wieder herein mit Wunderkerzen und dem Nachtisch. Es gab Griesbrei mit Apfelmus-Schokobechern. Alles wurde weggenascht. Danach haben wir 4 Stühle aufgestellt. Sie waren für Oma Gusti, für Tochter Gusti und für die zwei Frauen, die uns bedienten. Sie haben von uns eine Medaille bekommen, Schulkalender und eine großes Geschenk für alle vier. Wir haben uns herzlich bei ihnen bedankt und sie haben sich sehr gefreut. Dann sind wir nach oben gegangen, um Tagebuch zu schreiben. Die Stimmung war extrem kribbelig hibbelig, denn danach sollte die Medaillenverleihung für die Olympiade und eine Party stattfinden.  Alle gingen aufgeregt wieder in den Essraum. Zuerst war die Medaillenverleihung. Alle waren Sieger. Es war nur ganz knapp. Jeder hat eine Medaille bekommen. Da steht drauf: „Skilangläufer Reit im Winkl 2012“. Dafür musste jeder einmal auf den Stuhl steigen. Jochen hat die Medaille dann umgehängt. Die Party war megageil. Wir hatten eine coole CD von Marie-Sophie und Leuchtstäbe von Jochen. Das hat allen viel Spaß gemacht!!!! Müde fielen alle in ihr Bett. Es war schneller ruhig als sonst.


Montag, 23.Januar 2012
Am Montag haben wir ein wenig später gefrühstückt, weil gestern die Party war. Beim Frühstück haben wir uns wieder viel Zeit gelassen. Wir sind kein Ski gefahren. Nach dem Frühstück haben wir uns aufgeteilt: ein paar Kinder waren für das Mittagessen verantwortlich: Fowzarn, Miguel und Manuela. Es sollte Hawaitoast geben. Dafür hatte die Gusti schon eingekauft, aber ein paar Sachen fehlten noch. Elijah, Jasmin und Verena sind zu Penny gegangen, um die Pfandflaschen zurück zu geben. Manuela und Miguel sind auch noch mitgekommen. Jonas, Saskia, Sinan und Anna haben mit Tanja den Bus vom Schnee frei-geschaufelt. Das war echt anstrengend. Paoula war mit Marieke kurz im Dorf. Die anderen haben mit Jochen im Essraum Spiele gespielt. Gusti hat mit „Mensch-ärger-dich-nicht“ gespielt. Das war toll. Zum Mittagessen gab es Hawaitoast, kein Müsli. Zum Nachtisch gab es Jogurt. Nach einer Mittagspause sind alle zur Stadt gegangen und durften ihr Taschengeld ausgeben. Wir waren in Gruppen aufgeteilt. Vom Taschengeld wurde sehr unterschiedliches gekauft. Jeder hat sich das ausgesucht, was er sich von seinem Geld kaufen konnte. Zu einer bestimmten Zeit haben wir uns im Eiscafé getroffen. Jeder hat drei Kugeln verputzt. Nach einem langen Fußmarsch zurück gab es schon wieder Abendessen. Heute haben einige auf die Suppe verzichtet. Es gab wieder die grüne Erbsensuppe. Danach gab es Spagetti mit roter und weißer Soße, also mit Tomaten- oder Käsesoße. Als Nachtisch gab es Schokoladenpudding. Wir haben uns anschließend geduscht und Schlafanzüge angezogen und mit unseren neuen Sachen gespielt. Im Schlafanzug und mit frisch geputzten Zähnen trafen wir uns zum Tagebuchschreiben. Danach las Tanja endlich wieder das Sams vor. Tanja fand das Buch aber nicht mehr und musste die Geschichte aus dem Kopf weiter vortragen. Nein, Quatsch, zum Glück fand Marieke das Buch.

Dienstag, 24.Januar 2012
Am Dienstagmorgen schauten wir aus den Fenstern heraus und sahen Schnee, Schnee, Schnee. Gusti hat beim Frühstück erzählt, dass es in der Nacht 30 cm Neuschnee gegeben hatte. Wir stellten jedoch fest, dass es mehr war. Nach dem Frühstück versammelten wir uns wieder zu einer Besprechung. Wir durften aussuchen: Wandern gehen zu den Hirschen, Schneemann bauen und Bus freischaufeln oder Ski fahren. Ski fahren wollten Elijah, Anna und Jochen. Die drei sind die große Acht und die Wellnessloipe gefahren. Im Wald haben sie ein Monstergespenst gesehen und sind turboschnell auf den Skiern davon gedüst. Den Bus hat Marieke mit Sinan und Cornelious freigeschaufelt. Danach sind sie zu den Schneemannbauern gegangen. Das waren Marie-Sophie, Fowzarn, Paoula, Jasmin, Gina und Jonas mit Tanja und Verena. Der große Berg wurde oft erklommen und der Schnee wurde immer platter. Jonas hat einen Schneemann gebaut, Marie-Sophie hat mit Verena einen eigenen Berg gebaut und Paoula hat sich ein Königsthron gebaut. Zu den Hirschen sind Saskia, Miguel und Manuela gewandert. Es war eine ganze Hirschherde. Der Hirschvater hatte ein mächtiges Geweih. Er hat an Saskias Händen geleckt. Durch hohen Schnee mussten sie den Berg herauf und haben viele Schneefahr-zeuge gesehen. Das war spannend. Als alle mittags zurück waren, gab es Obst-Müsli und danach eine Mittagspause. Zuvor hatten wir geklärt, dass wir am Nachmittag auf dem großen Rodelberg alle zusammen Schlitten fahren wollten. Nach dem langen Fußmarsch dorthin haben sich alle ausgepowert. Berg rauf - Berg runter. Berg runter war am besten, weil man ziemlich schnell herunter rutschen konnte. Die roten Flitzer waren am schnellsten. Fowzarn ist einmal volle Granate in eine Schneemauer gefahren. Dann war er weiß. Zum Glück ist nichts weiter passiert. Cornelious hat sogar einen doppelten Salto rückwärts absolviert. Miguel und Jochen sind mit dem Reifen herunter gefahren. Leider haben sie den Reifen verloren und sind ohne Reifen weiter gerutscht. Der Rückweg zog sich ziemlich lang hin, weil alle ein wenig k.o. waren. Zum Abendessen gab es leckere Gemüsesuppe und dann Pommes und Schnitzel und Salat. Alle Kinder waren glücklich. Zum Nachtisch gab es Vanillepudding mit roten Früchten und Ananas. Dann hatten wir noch ein wenig Spielezeit. Auch das Aladdinbuch wurde zu Ende gelesen. Zwei Mädchen haben eine spezielle Pediküre an den süßen kleinen Fußnägelchen erhalten  Herzen eingeschlossen. Danach trafen sich alle zum Tagebuchschreiben. Die Kinder sollten nun Zähneputzen und im Schlafanzug zurück zum Samslesen kommen.


Mittwoch, 25.Januar 2012
Am Mittwoch haben wir ganz in Ruhe gefrühstückt. Nach dem Frühstück hatte Jochen eine Überraschung für uns. Er hat uns erzählt, dass zwei Monstertracks uns abholen würden, um uns auf den hohen Berg zu bringen. Wir sind im Zickzack gefahren. Die Tracks hatten sogar Schneeketten, denn ein normales Auto hätte diesen Weg niemals geschafft. Drei haben leider gekränkelt und konnten nicht mit. Sie sind im Haus geblieben. Die Tracks haben uns bei der Hindenburghütte abgesetzt. Dort oben wollten wir eine große Wanderung machen. Es sollte 5,4 km bewältigt werden. Eigentlich waren es sogar 6km. Der Weg war ganz verschneit, teilweise sackte man sogar im Schnee ein. Wir sind an der Hütte vorbeigekommen, wo die Gusti früher gelebt hatte und 14 Kühe gemolken hat. Wir haben die zwei roten Blitze mitgenommen und uns Holzschlitten geliehen, weil wir zwischendurch rodeln konnten. Die Winterlandschaft dort oben in den Bergen war wunderbar. Die Sonne war den ganzen Tag bei uns und wir mussten unsere Sonnenbrillen aufsetzen. Zum Glück hatten wir uns vorher mit Sonnen-creme eingerieben. Der Weg war ganz schön anstrengend, aber wir haben eine wunderbare Sicht gehabt. Kleine Pausen haben wir natürlich auch gemacht. Da war auch noch ein Schlittenberg. Dort, wo früher Gustis Haus war, haben wir ein Stehpicknick gemacht. Manche durften auch auf Poporutschern sitzen. Wir hatten zu trinken dabei, leckere Müsliriegel und Obst. Als alle fertig waren, sind wir den steilen Berg hoch gelaufen. Wir konnten dann noch mal eine halbe Stunde rodeln. Mit dem roten Blitz ging es am besten. Eine längere Strecke mussten wir noch weiter wandern, bis wir wieder bei der Hindenburghütte waren. Dann sind wir in die Hütte eingekehrt und haben Würstchen gegessen. Drei hatten Brot mit Spiegelei gegessen. Man durfte sich aussuchen, ob man Spezi, Kakao oder Apfelsaftschorle trinken möchte. Es war ein großes Restaurant und sah aus wie eine bayrische Hütte. Das hat uns gut gefallen. Zum Nachtisch gab es für jeden noch einen Lolli. Nach dem Essen, sind wir mit den Monstertracks wieder zurückgefahren. Die zu Hause Gebliebenen haben einen Michelfilm gesehen, gebastelt und Koffer und andere Sachen gepackt. Vor dem Abendessen haben wir noch gespielt und uns geduscht. Zum Abendessen gab es eine Nudelsuppe, leckere Pizza und als Nachtisch gab es Apfel mit Pfannkuchen und einen Schokomuffin. Danach war Tagebuchzeit. Wie gestern sind alle Zähne putzen gegangen und kamen in Schlafanzügen wieder zur Samsgeschichte. Alle sind heute früher ins Bett gegangen und freuten sich auf morgen. Zehn Tage haben wir keine Playstation oder X-Box oder Nintendo gespielt, kein ferngesehen und keine Chips gegessen - und es trotzdem richtig gut überlebt!!!!!


Eine besondere Erinnerung an unsere Skireise nach Reit im Winkl 2012